Kurze Antwort: viel weniger, als Instagram dich glauben lässt. Zwischen 10 und 100 ml pro Session ist alles normal, je nach Tageszeit, Alter des Babys und wie lange die letzte Mahlzeit her ist. Morgens läuft es meist besser als abends, und nach einer Stillmahlzeit kommt naturgemäß weniger.
Wichtig zu wissen: Die Pumpe misst nicht, was dein Baby trinkt. Babys sind beim Trinken deutlich effizienter als jede Pumpe. Eine magere Pump-Ausbeute sagt also nichts darüber aus, ob dein Baby an der Brust genug bekommt.
Alle Mengen hier sind Richtwerte. Wenn du dir Sorgen um die Gewichtszunahme deines Babys machst, sprich mit eurer Kinderärztin oder einer Stillberaterin.
Jeder abgepumpte Milliliter ist wertvoll, also soll nichts davon verloren gehen. Diese Zeiten gelten für gesunde, reif geborene Babys und sauber abgepumpte Milch:
| Aufbewahrungsort | Haltbarkeit |
|---|---|
| Zimmertemperatur | bis 4 Stunden |
| Kühlschrank | bis 4 Tage |
| Gefrierfach | bis 6 Monate |
| Aufgetaut im Kühlschrank | 24 Stunden |
Ein paar Praxis-Tipps: Beschrifte jede Portion mit Datum, friere in kleinen Mengen ein (60 bis 120 ml, damit nichts weggeschüttet werden muss) und stelle die Milch hinten in den Kühlschrank, nicht in die Tür. Aufgetaute Milch nicht wieder einfrieren.
Auch das sind Richtwerte, keine Garantien. Bei Frühchen oder kranken Babys gelten strengere Regeln, dann ist eure Kinderärztin die richtige Adresse.
Welche Seite war zuletzt dran? Wie viel kam heute zusammen? Wie viele Portionen liegen im Gefrierfach? Solange diese Fragen in deinem Kopf kreisen, bist du nie wirklich fertig mit dem Abpumpen. Einmal notiert, ist der Kopf frei.
Und ein sichtbarer Vorrat verändert alles: Du kannst mal weggehen, ohne zu rechnen. Dein Partner kann die Nachtfütterung übernehmen, während du durchschläfst. Aus abgepumpter Milch wird geteilte Verantwortung.
Darli loggt die Menge pro Seite mit einem Tipp, und der Timer läuft mit, während du pumpst. Keine Zettel am Kühlschrank, kein Kopfrechnen um 3 Uhr nachts.
Die Statistik zeigt dir Tagesmengen und Muster: wann die ergiebigen Sessions liegen, wie sich deine Menge über die Wochen entwickelt und was heute anders war. So siehst du Fortschritt, wo du vorher nur Einzelwerte hattest.
Schlaf, Essen, Windeln: ein Tipp genügt. Den Rest ordnet Darli.
Das hängt vom Ziel ab. Willst du einen kleinen Vorrat anlegen, reicht oft eine Session am Tag, gern morgens. Ersetzt das Abpumpen ganze Stillmahlzeiten, orientiere dich an deren Rhythmus, meist 6 bis 8 Mal in 24 Stunden. Eine Stillberaterin hilft dir, den Plan an eure Situation anzupassen.
Zwischen 10 und 100 ml pro Session ist alles im normalen Bereich. Die Menge hängt von Tageszeit, Übung und dem Abstand zur letzten Mahlzeit ab. Und sie sagt nichts darüber aus, wie viel dein Baby an der Brust trinkt, denn Babys sind effizienter als jede Pumpe.
Als Richtwert: bis 4 Stunden bei Zimmertemperatur, bis 4 Tage im Kühlschrank, bis 6 Monate im Gefrierfach. Aufgetaute Milch hält sich im Kühlschrank noch 24 Stunden und sollte nicht wieder eingefroren werden. Bei Frühchen gelten strengere Regeln, frag dazu eure Kinderärztin.
Power Pumping ahmt das Clusterfeeding nach: eine Stunde lang im Wechsel pumpen und pausieren, zum Beispiel 20 Minuten pumpen, 10 Pause, 10 pumpen, 10 Pause, 10 pumpen. Das signalisiert dem Körper mehr Nachfrage und kann die Milchmenge nach einigen Tagen steigern. Es ist kein Muss, sondern ein Werkzeug für Phasen, in denen du die Menge erhöhen willst.
Nein, du musst gar nichts. Notieren ist kein Leistungsnachweis, sondern eine Entlastung: Ein Tipp in Darli, und du musst dir Seite, Menge und Uhrzeit nicht mehr merken. Wenn dich Zahlen an einem Tag stressen, lass sie weg. Die App arbeitet für dich, nicht umgekehrt.
Dieser Ratgeber ersetzt keine ärztliche Beratung. Wenn du dir Sorgen um dein Kind machst, wende dich an deine Kinderärztin, deinen Kinderarzt oder deine Hebamme.